Mission erfüllt beim ZBFS: 34 Millionen Schritte in 31 Tagen – was 100 Mitarbeitende in 22 Teams HR-Verantwortlichen im öffentlichen Dienst über Ausdauer, Badges und eine gelebte Bewegungsku

34 Millionen Schritte. 31 Tage. 100 Menschen. Eine Behörde.

Das Zentrum Bayern Familie und Soziales – kurz ZBFS – ist keine Startup-Bude in Berlin-Mitte. Es ist eine Landesbehörde. Und genau das macht das Ergebnis dieser Schritte-Challenge so bemerkenswert: 100 Mitarbeitende haben sich in 22 Teams zusammengefunden, 31 Tage lang gemeinsam Schritte gesammelt und dabei eine Zahl erreicht, die sich gewaschen hat – 34 Millionen Schritte. Wer glaubt, Bewegungskultur und öffentlicher Dienst passen nicht zusammen, hat diese Challenge nicht verfolgt.

Was lässt sich daraus für HR-Verantwortliche im öffentlichen Sektor – und weit darüber hinaus – lernen? Eine ganze Menge.

Wenn Behörden die Initiative ergreifen: Was das ZBFS richtig gemacht hat

Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass eine Behörde mit über hundert Mitarbeitenden eine strukturierte Schritte-Challenge durchzieht – und das mit so einer Beteiligung und so einem Ergebnis. Viele öffentliche Arbeitgeber scheuen genau diese Art von Initiative, weil sie befürchten, dass die Belegschaft nicht mitmacht, die Technik zu komplex ist oder der organisatorische Aufwand zu hoch liegt. Das ZBFS hat das Gegenteil bewiesen.

In der Praxis zeigt sich immer wieder: Der entscheidende Erfolgsfaktor ist nicht die Plattform allein – es ist die Überzeugung auf HR-Seite, dass Corporate Wellness kein „Nice-to-have" ist, sondern ein strategischer Hebel. Wer 100 Mitarbeitende dazu bringt, über einen ganzen Monat konsequent Schritte zu tracken und in Teams zu arbeiten, der hat offensichtlich etwas kommunikativ richtig gemacht. Klare Kommunikation vor dem Start, sichtbare Unterstützung durch die Führungsebene und ein niedrigschwelliger Einstieg sind die drei Grundpfeiler, die in solchen Projekten den Unterschied machen.

Was 22 Teams über Teamdynamik verraten

22 Teams bei 100 Teilnehmenden – das entspricht einem Durchschnitt von knapp fünf Personen pro Team. Diese Teamgröße ist kein Zufall, sondern aus psychologischer Perspektive besonders effektiv. Kleine Teams erzeugen höheren sozialen Druck im positiven Sinne: Man kennt die anderen, man sieht, wenn jemand an einem Tag weniger aktiv ist, und man motiviert sich gegenseitig. Eine Studie der University of Pennsylvania aus dem Jahr 2016, die im Journal of Consulting and Clinical Psychology veröffentlicht wurde, zeigte bereits, dass soziale Netzwerke in Bewegungsprogrammen die Teilnahmewahrscheinlichkeit deutlich erhöhen – insbesondere dann, wenn die sozialen Verbindungen im unmittelbaren Arbeitsumfeld entstehen.

Im ZBFS-Kontext bedeutet das: Kolleginnen und Kollegen, die sich vielleicht im Alltag nur flüchtig begegnen, sind plötzlich Teampartner. Sie teilen Ergebnisse, feuern sich an, kommentieren gegenseitig die Fortschritte. Teambuilding entsteht nicht mehr nur im Meetingraum, sondern auf dem Weg zur U-Bahn, beim Mittagsspaziergang oder auf dem Nachhauseweg.

Badges als unterschätztes Motivationsinstrument

Eine Schritte-Challenge, die nur auf die Gesamtzahl schaut, lässt Potenzial liegen. Was beim ZBFS – wie bei vielen erfolgreichen Challenges auf instingo – besonders greift, sind Badges: digitale Auszeichnungen für bestimmte Leistungen oder Meilensteine. Wer an zehn aufeinanderfolgenden Tagen aktiv war, wer eine bestimmte Gesamtschrittzahl erreicht hat, wer sein Team in einem starken Endspurt angeführt hat – all das lässt sich sichtbar machen.

Das klingt vielleicht nach Spielerei. Ist es aber nicht. Die Forschung zu Gamification in Gesundheitsprogrammen ist eindeutig: Laut einer Meta-Analyse im Journal of Medical Internet Research aus dem Jahr 2019 steigern spielerische Elemente wie Punkte, Abzeichen und Ranglisten die körperliche Aktivität von Programmteilnehmenden signifikant – und das besonders dann, wenn sie mit sozialer Sichtbarkeit verbunden sind. Badges sind kein Ersatz für intrinsische Motivation, aber sie sind ein starker Initialzünder. Und: Sie erzeugen Gesprächsstoff. „Ich hab heute mein 7-Tage-Streak-Badge bekommen" – solche Sätze entstehen in der Kaffeeküche, nicht im Jahresgespräch.

31 Tage Ausdauer: Was ein ganzer Monat über Gewohnheitsbildung verrät

31 Tage sind kein zufälliger Zeitraum. Die Verhaltensforscherin Phillippa Lally von der University College London hat in einer viel zitierten Studie herausgefunden, dass es im Schnitt 66 Tage dauert, bis ein neues Verhalten zur Gewohnheit wird – aber die ersten Wochen sind die entscheidenden. Wer 31 Tage lang täglich bewusst auf seine Schrittzahl achtet, wer Routen plant, Umwege einkalkuliert und sein Team im Blick behält, der legt genau in dieser Zeit die neuronalen Grundlagen für langfristig mehr Bewegung im Alltag.

Für HR-Verantwortliche bedeutet das: Eine einmonatige Schritte-Challenge ist nicht irgendein Event – sie ist ein Fenster, in dem echte Verhaltensänderungen angestoßen werden können. Nicht jeder Teilnehmende wird danach täglich 10.000 Schritte gehen. Aber viele werden unbewusst aktiver bleiben als vor der Challenge. Und das hat langfristig Auswirkungen auf Energieniveau, Konzentrationsfähigkeit und – das zeigt der DAK-Gesundheitsreport 2024 – auf den Krankenstand.

Bewegungskultur im öffentlichen Dienst: Kein Widerspruch, sondern Chance

Der öffentliche Dienst hat ein Imageproblem in Sachen Gesundheitsförderung. Dabei ist die Ausgangslage oft besser als gedacht: hohe Beschäftigungsstabilität, gewachsene Teamstrukturen und eine Belegschaft, die – wenn sie erst einmal überzeugt ist – mit bemerkenswerter Ausdauer mitzieht. Das ZBFS zeigt das eindrucksvoll. 34 Millionen Schritte in 31 Tagen sind kein Zufall. Das ist das Ergebnis einer Belegschaft, die sich gegenseitig trägt.

Viele HR-Verantwortliche im öffentlichen Sektor berichten, dass Gesundheitsinitiativen oft an mangelnder Beteiligung scheitern – nicht weil die Mitarbeitenden kein Interesse hätten, sondern weil die Angebote nicht niedrigschwellig genug sind oder die Teilnahme zu aufwändig wirkt. Eine digitale Schritte-Challenge löst genau dieses Problem: Kein Sportkurs, keine feste Zeit, kein Fitnessstudio. Jede Bürger-Außenstelle, jeder Homeoffice-Tag, jeder Behördenflur wird zur Aktionsfläche.

Was HR-Verantwortliche jetzt konkret mitnehmen können

Wer eine Schritte-Challenge wie die des ZBFS selbst umsetzen möchte, sollte ein paar Dinge beachten. Erstens: Holen Sie die Führungsebene aktiv ins Boot – am besten als sichtbare Teilnehmende, nicht nur als Schirmherren. Zweitens: Bilden Sie Teams bewusst über Abteilungsgrenzen hinweg. Das erzeugt neue soziale Verbindungen und stärkt genau die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, die in behördlichen Strukturen oft zu kurz kommt. Drittens: Nutzen Sie Badges und Meilensteine aktiv in der Kommunikation. Wer eine neue Auszeichnung freigeschaltet hat, teilt das – und das motiviert andere.

Viertens, und das ist vielleicht der wichtigste Punkt: Feiern Sie das Ende der Challenge mit echten Zahlen. 34 Millionen Schritte – das entspricht über 27.000 Kilometern, also mehr als einmal um den Äquator. Solche Visualisierungen machen das abstrakte Engagement greifbar und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Sie zeigen der Belegschaft: Was wir gemeinsam erreichen, ist real.

Starten Sie Ihre eigene Schritte-Challenge mit instingo

Das ZBFS hat bewiesen, dass 31 Tage reichen, um aus einer Behörde eine bewegte Gemeinschaft zu machen. Und das Schöne daran: Es braucht keine ausgefeilte Infrastruktur, kein riesiges Budget und keine monatelange Vorbereitung. Was es braucht, ist eine klare Entscheidung – und die richtige Plattform.

instingo ist genau dafür gebaut: eine intuitive, teambasierte Schritte-Challenge-Plattform für Unternehmen und Organisationen jeder Größe. Mit integrierter Badge-Logik, teamübergreifenden Ranglisten, einer Community-Chat-Funktion und einem Onboarding-Prozess, der auch ohne IT-Abteilung funktioniert. Egal ob 30 oder 3.000 Mitarbeitende – instingo skaliert mit Ihnen.

Wenn Sie wissen wollen, was 100 Mitarbeitende in Ihrem Unternehmen in 31 Tagen gemeinsam erreichen können, dann starten Sie jetzt. Besuchen Sie instingo.de und legen Sie den ersten Schritt zurück – für Ihre Belegschaft, Ihre Unternehmenskultur und eine Bewegungskultur, die bleibt.

Garmin
Caverion
IBS
ApoBank
White & Case
Hervis
Bundesbank
Audi
Velux
IKB
KPMG
BKK Provita
ADAC
Groupe SEB
ZAR
Thomas Philipps
Zschimmer & Schwarz
All4Labels
Hydro
Nexperia
Garmin
Caverion
IBS
ApoBank
White & Case
Hervis
Bundesbank
Audi
Velux
IKB
KPMG
BKK Provita
ADAC
Groupe SEB
ZAR
Thomas Philipps
Zschimmer & Schwarz
All4Labels
Hydro
Nexperia
Jambit
BVMW
Johannesbad
Movement24
OGE
WVV
Schongau
BfR
Railpool
GBA Group
Uni Würzburg
Zeiss
BEW Berliner Energie und Wärme
BFW
AXA
RWTH Aachen
Jambit
BVMW
Johannesbad
Movement24
OGE
WVV
Schongau
BfR
Railpool
GBA Group
Uni Würzburg
Zeiss
BEW Berliner Energie und Wärme
BFW
AXA
RWTH Aachen

Mehr als 200 Unternehmen weltweit vertrauen uns.

Bereits über 6000+ Teams haben erfolgreich an der Schritte Challenge teilgenommen.

Jetzt Demo anfragen