Abschluss beim ZBFS: 34 Millionen Schritte, 22 Teams und eine Urkundenverleihung im Rundling – was 100 Mitarbeitende im öffentlichen Dienst HR-Verantwortlichen über Bewegung, Gemeinschaft un

34 Millionen Schritte. 22 Teams. 100 Mitarbeitende aus dem öffentlichen Dienst. Und ein Abschlussevent, das niemand so schnell vergessen wird: eine feierliche Urkundenverleihung im Rundling. Was beim Zentrum Bayern Familie und Soziales – kurz ZBFS – in den vergangenen Wochen passiert ist, liest sich auf den ersten Blick wie eine beeindruckende Zahl. Wer genauer hinsieht, erkennt dahinter eine Geschichte darüber, was Bewegung, Gemeinschaft und ein bisschen sportlicher Ehrgeiz in einer Behörde wirklich auslösen können.

Öffentlicher Dienst und Bewegung: Ein unterschätztes Potenzial

Wenn über Corporate Wellness gesprochen wird, landet der Fokus schnell bei Tech-Unternehmen, Versicherungen oder Großkonzernen mit eigenem Gesundheitsbudget. Der öffentliche Dienst fällt dabei häufig hinten runter – zu unrecht. Laut einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) aus dem Jahr 2023 liegt der durchschnittliche Krankenstand bei Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit rund 7,5 Prozent deutlich über dem branchenübergreifenden Mittel. Gleichzeitig kämpfen Behörden wie das ZBFS mit denselben Herausforderungen wie private Arbeitgeber: Fachkräftemangel, wachsende Aufgaben bei gleichbleibender Personaldecke, und Mitarbeitende, die zwischen Schreibtisch, Bildschirm und administrativem Dauerstress wenig Raum für Bewegung finden. Genau hier liegt das Potenzial – und das ZBFS hat es erkannt.

Was 34 Millionen Schritte über eine Belegschaft verraten

34 Millionen Schritte in einer begrenzten Challenge-Laufzeit – das klingt abstrakt. Konkret bedeutet es: Mitarbeitende, die morgens früher aufstehen, um vor der Arbeit eine Runde zu drehen. Mittagspausen, die nicht mehr am Schreibtisch verbracht werden. Abendliche Spaziergänge, die nicht nur dem eigenen Körper, sondern dem Teamergebnis zugutekommen. Wer je eine Schritte-Challenge organisiert oder begleitet hat, weiß: Die Zahlen zeigen nicht nur Schritte. Sie zeigen Engagement. Motivation. Das kollektive Commitment einer Belegschaft, die sich für ein gemeinsames Ziel entschieden hat.

Besonders bemerkenswert: Mit 22 Teams hatten sich beim ZBFS offensichtlich nicht nur die üblichen Fitness-Enthusiasten angemeldet. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass genau solche Challenges Mitarbeitende aktivieren, die über klassische BGM-Angebote nie erreicht werden – weil das Gruppenformat den sozialen Druck senkt und die gemeinsame Verantwortung trägt.

Der Rundling als Symbol: Warum der Abschluss zählt

Die Urkundenverleihung im Rundling war kein bloßes Ritual. Sie war ein klares Signal der Wertschätzung – und das ist im Kontext von Mitarbeitermotivation nicht zu unterschätzen. Eine Studie von Gallup (State of the Global Workplace, 2023) zeigt, dass nur 15 Prozent der Beschäftigten in Deutschland aktiv engagiert sind. Wertschätzung und das Gefühl, als Person wahrgenommen zu werden, sind zentrale Treiber dieses Engagements. Ein öffentliches Abschlussevent, bei dem Teams ausgezeichnet werden, schafft genau das: sichtbare Anerkennung für gelebtes Engagement.

Der Rundling als Veranstaltungsort ist dabei mehr als eine architektonische Entscheidung. Er steht symbolisch für das, was eine gut gemachte Schritte-Challenge leistet: Menschen, die normalerweise nebeneinanderher ihren Alltag bestreiten, in einem gemeinsamen Kreis zusammenbringen. Diese symbolische Kraft sollten HR-Verantwortliche nicht unterschätzen. Rituale wie Abschlussevents, Urkunden und gemeinsame Reflexionsmomenten verlängern die Wirkung einer Challenge weit über das Ende des Wettbewerbs hinaus.

Was HR aus dem ZBFS-Modell konkret lernen kann

Für HR-Verantwortliche, die eine eigene Schritte-Challenge planen, liefert das ZBFS mehrere wertvolle Praxislektionen. Erstens: 22 Teams bei 100 Mitarbeitenden bedeutet eine durchschnittliche Teamgröße von knapp fünf Personen – eine Größe, die Verbindlichkeit und Übersichtlichkeit optimal kombiniert. Zu große Teams verwässern die soziale Verantwortung; zu kleine riskieren, dass ein einzelner Ausfall das Ergebnis kippt. Fünf bis sechs Personen pro Team hat sich in zahlreichen Challenges als sweet spot erwiesen.

Zweitens: Der öffentliche Dienst ist bekannt für seine heterogene Belegschaft – unterschiedliche Altersgruppen, Arbeitszeitmodelle, Aufgabenbereiche. Eine Schritte-Challenge funktioniert hier, weil sie keine Vorkenntnisse, keine spezielle Ausrüstung und keine feste Uhrzeit verlangt. Bewegung am Arbeitsplatz lässt sich in jeden Alltag integrieren – das ist ihr entscheidender Vorteil gegenüber sportspezifischen Angeboten. Und drittens: Die Kombination aus digitalem Tracking und einem realen Abschlussereignis schafft genau die Verbindung aus Gamification und menschlicher Wärme, die nachhaltige Motivation erzeugt.

Teamzusammenhalt als messbarer Nebeneffekt

Viele Unternehmen starten eine Schritte-Challenge mit dem primären Ziel, Gesundheitskosten zu senken oder Krankenstand zu reduzieren. Was sie dabei oft unterschätzen, ist der teamdynamische Effekt. Wenn Kolleginnen und Kollegen morgens kurz in der Chat-Funktion fragen, ob jemand Lust auf einen gemeinsamen Mittagsspaziergang hat, entsteht etwas, das kein Teambuilding-Workshop erzwingen kann: organische Verbindung.

Beim ZBFS haben sich 100 Menschen über Wochen hinweg täglich mit demselben Thema beschäftigt – ihrer eigenen Bewegung und der ihrer Teammitglieder. Gemeinsame Erlebnisse, kleine Rivalitäten zwischen Teams, gegenseitige Anfeuereien im Chat: Das sind die unsichtbaren Wirkungen, die am Ende des Tages über den Zahlen stehen. Laut einer Untersuchung der Harvard Business Review haben Mitarbeitende, die starke soziale Verbindungen am Arbeitsplatz erleben, eine um 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, langfristig im Unternehmen zu bleiben. Eine Schritte-Challenge ist, nüchtern betrachtet, auch ein Werkzeug zur Mitarbeiterbindung.

Bewegungskultur im öffentlichen Dienst: Kein Luxusprojekt, sondern Notwendigkeit

Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass Gesundheitsförderung im öffentlichen Dienst mit begrenzten Budgets nicht realisierbar sei. Das ZBFS-Beispiel zeigt das Gegenteil. Eine Schritte-Challenge braucht keine teure Infrastruktur, keine neuen Geräte, keinen Umbau des Arbeitsplatzes. Sie braucht eine klare Struktur, eine einfach zu bedienende Plattform und den Willen, die Initiative sichtbar zu machen.

HR-Verantwortliche im öffentlichen Dienst, die zögern, sollten sich eine einfache Frage stellen: Was kostet ein einziger Krankenstandstag in ihrer Behörde – inklusive Vertretungsaufwand, Qualitätsverlust und administrativem Mehraufwand? Im Vergleich dazu ist eine professionell begleitete Schritte-Challenge für eine Belegschaft von 100 Personen eine der kostengünstigsten Investitionen, die ein BGM-Budget hergeben kann. Und die Ergebnisse – 34 Millionen Schritte, 22 engagierte Teams, ein unvergessliches Abschlussevent – sprechen für sich.

Starten Sie jetzt Ihre eigene Schritte-Challenge mit instingo

Was beim ZBFS funktioniert hat, kann in jeder Organisation funktionieren – im öffentlichen Dienst genauso wie im Mittelstand oder im Konzern. instingo macht es HR-Verantwortlichen so einfach wie möglich: Die Plattform übernimmt das technische Setup, liefert eine intuitive App für alle Teilnehmenden, ermöglicht automatisches Schrittzählen über Smartphone oder Wearable und bietet einen integrierten Team-Chat, der aus einer Challenge echte Gemeinschaft macht.

Sie müssen keine Sportwissenschaftlerin sein und kein fünfstelliges Wellness-Budget haben. Sie brauchen nur den ersten Schritt – und den können Sie noch heute machen. Besuchen Sie instingo.de, schauen Sie sich an, wie andere Unternehmen und Behörden ihre Challenges gestalten, und starten Sie Ihre eigene Schritte-Challenge. Ihre Belegschaft wird es Ihnen danken. Vielleicht sogar mit 34 Millionen Schritten.

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